Goldgelber Zitterling
Samtfußrüblinge
Austernseitlinge, sehr gute Speisepilze
Frostschnecklinge, klein, glitschig und gut
Pilzfund vom 22. Oktober 2011
Rostfleckiger Helmling,
Diese kleinen, nicht essbaren Pilze waren häufig zu finden
Pfifferlinge
Pilzfunde vom 11. September 2011
Pilzfund vom 7.August 2011
Geschmückter Gürtelfuß, schöner Pilz, nicht giftig aber minderwertig
Der erste Flockenstielige Hexenpilz, guter Speisepilz
Goldmistpilz, nicht zum Essen, aber schön im Aussehen
Schwefelporling, soll ganz jung essbar sein
Schuppiger Porling, ganz jung essbar
Frühjahrslorchel, (sehr giftig)
Fichtenzapfenrüblinge wachsen auf (vergrabenen) Fichtenzapfen, essbar, Suppenpilz
Winter-Helmling, auf Buche
Rotrandiger Baumschwamm,
auch Fichtenporling genannt
Buckeltramete,
Porling und natürlich nicht zum Essen,
bringt aber die seltsamsten Formen hervor
Wintertrompetenschnitzling,
wächst auf Holz,
nicht zum Essen
Samtfußrüblinge,
für eine milde Pilzsuppe geeignet,
wachsen hier auf Ginster, sonst auf Laubhölzer, besonders Weide
Judasohren,
steinhartgefroren
am Holunder
Porling
Im Januar war durch Schnee und Frost kein großes Frischpilzwachstum.
Zu den essbaren Funden gehörten Judasohren und Samtfußrüblinge.
Von den Austernseitlingen waren nur alte gefrorene Exemplare zu finden.
Frische Wintertrompetenschnitzlinge und verschiedene Porlinge, Feuerschwämme, Trameten u.ä. gehörten zu den nicht essbaren Arten.
Pilze wachsen bekanntlich ja das ganze Jahr über. Hier möchte ich mal über das Wachstum eines ganzen Jahres (2011) berichten.
Weil ich zeitmäßig nicht alle Pilzbiotope absuchen kann, könnten andere Pilzsammler evtl. über andere Funde berichten.
Nur die häufigsten Pilze werden hier erwähnt.
Wenn man mit dem Mauspfeil auf ein Bild geht, erscheint noch ein Kurztext.
Kälte, Sturm, Regen, Frost und leichter Schneefall.
Bei dem extremen Wetter haben auch die wenigen wärmeren Tage bis zur Mitte des Monats kein richtiges Pilzwachstum hervorgebracht. Nur ein paar Schichtpilze, Porlinge u.ä. waren zu finden.
Der Dauerfrost in der zweiten Februarhälfte hat dann jegliches Pilzwachstum beendet.
Der Frost zu Beginn des Monats hat das Pilzwachstum massiv behindert. Einzelne Porlinge zeigten allerdings frische Wachstumszonen.
In der zweiten Monatshälfte gab es frische Winterhelmlinge, Drüslinge und Porlinge.
Pilze zum Essen haben wir leider keine gefunden.
Es wurde tagsüber etwas wärmer, aber auch trockener.
Vereinzelte Funde von Fichtenzapfenrüblingen.
Die ersten Frühjahrslorcheln (sehr giftig) sind auch gewachsen.
Wetere Funde waren der frühe Mürbling,
angebrannte Rauchporlinge Anemonenbecherlinge und Stäublingsschleimpilze.
Keine Morcheln.
Die anhaltende Trockenheit verhindert fast jegliches Großpilzwachstum.
Nur Feuerschwämme und Schuppige Porlinge waren frisch gewachsen.
Der Regen in der zweiten Monatshälfte hat nicht viel gebracht, nur einige Frühe Mürblinge und Voreilende Ackerlinge.
Am Straßenrand dann dieser Schwefelporling (Bild rechts), ganz frisch und intensiv gefärbt.
Zu Beginn des Monats gab es einzelne Funde von Stadtchampignons, Körnchenröhrlingen, Rüblingen und Trichterlingen. Und noch ein bischen unbekannter "Kleinkram".
Nach dem Regen in der zweiten Monatshälfte, hat sich das Wachtum dann verbessert. Behangene Faserlinge, Breitblättrige Rüblinge, Rehbraune Dachpilze und vor allen Dingen Körnchenröhrlinge waren zu finden. Pfifferlinge sind nur vereinzelt gewachsen. Den ersten Flockenstieligen Hexenpilz und Birkenpilz hatte ich auch entdeckt. Stinkmorcheln, Perlpilze, Nelkenschwindlinge und verschiedene Täublinge gab es dann auch noch.
Zum Monatsende wurde es dann schon wieder weniger.
Es hat viel geregnet. Die wenigen Röhrlinge wurden von den Schnecken verspeist. Täublinge waren in großer Artenvielfalt gewachsen, leider auch von Schnecken zerfressen. Pfifferlinge sind recht gut gewachsen. Weil der Regen bis zum Monatsende so weiter machte, war in Laubwäldern fast nichts zu finden. Auf sandigen Böden z.B. bei Kiefern sah es ein wenig besser aus. Körnchenröhrlinge, Butterpilze, Perlpilze, Parasol, Champignons, Fichtenreizker und Birkenrauhfüße waren zu finden. Aber auch die ersten Knollenblätterpilze, Grubenlorcheln, Milchlinge und......
Zu Beginn des Monats Regen und Unwetter ohne Ende - solch Wetter mögen die Röhrlinge nicht.
Dafür gibt es sehr viele Stinkmorcheln und Safranrote Schirmpilze. Einzelne Funde von Anischampignons, Herbsttrompeten, Perlpilzen, Maggipilzen und Scheidenstreiflingen. Zur Monatsmitte wurde das Pilwachstum dann noch schlechter. Allerdings explodierte das Wachstum der Dickschaligen Kartoffelbovisten.
Zum Monatsende dann eine leichte Verbesserung. Zu den schon genannten Arten gesellten sich Maronen, Sandröhrlinge, Flaschenstäublinge, Pfifferlinge, Kupferrote Gelbfüße und Geschmückte Gürtelfüße (die sind allerdings minderwertig, aber nicht giftig). Sieger im Wachstum waren eindeutig Violette Lacktrichterlinge. Die erste Krause Glucke muß auch noch erwähnt werden.
Von den giftigen Arten gab es Rauhköpfe, Giftschirmlinge und natürlich Knollenblätterpilze.
Eigentlich sollte ja der September ein richtiger Pilzmonat sein. Aber fast keine Röhrlinge. Am besten wachsen die Fuchsigen Scheidenstreiflinge, Pfifferlinge und die Grünen Knollenblätterpilze. Violette Lacktrichterlinge sind dann ein zweites mal in Massen gekommen. Maronen und Sandröhrlinge gab es zum Monatsende dann auch noch in kleinen Mengen.
Der Oktober hält sich weiterhin mit dem Pilzwachstum zurück. Neu waren einige wenige Hallimasch und viele Nebelkappen. Dafür sind kaum noch Pfifferlinge zu finden.
Zum Monatsende die ersten Frostschnecklinge, Schwarzfaserigen Ritterlinge und man glaubt es kaum, sogar die ersten Fliegenpilze des Jahres. Insgesamt einer der schlechtesten Oktober überhaupt.
Das Frostschnecklingswachstum ist auch schon wieder rückläufig. Dafür gab es Violette Rötelritterlinge, allerdings nur in Nadelwäldern.
Rehbraune Dachpilze, Nebelkappen und Rotfußröhrlinge waren zum Monatsende vereinzelt zu finden.
Die ersten Austernseitlinge sind dann auch noch gewachsen.
Eine Diashow mit Pilzfunden von diesem Jahr habe ich vorbereitet.
Dazu bitte den Link anklicken, dann oben links "Diashow" anklicken.
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Eine weitere Diashow mit Naturbildern von unseren Pilzwanderungen.
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Austernseitlinge, Gelbstielige Muschelseitlinge, frische Trameten, Wintertrompetenschnitzlinge, Goldgelbe Zitterlinge, Violette Knorpelschichtpilze, Frostschnecklinge und Samtfußrüblinge waren zu finden.
So viele Pilze hatten wir in diesem schlechten Pilzjahr im Dezember nicht erwartet. "Schuld" war wohl das sehr milde Wetter.