Einen sehr schönen Nachmittag haben wir im Ozeaneum in Stralsund verbracht. Es war sehr interessant, die verschiedenen Lebensräume der Fische in den teilweise gigantischen Becken zu betrachten. Als "Normalbürger" sieht man z.B. die Ostsee nur von oben, von der Kaikante oder von einem Boot. Aber wer sieht ein Hafenbecken von unten, einen Heringsschwarm oder einen Dorsch in seinem Element ? Das und vieles mehr kann man im Ozeaneum betrachten. Auch die weiteren Ausstellungen zu maritimen Themen sind sehr gut und informativ.
Für weitere Informationen klicken Sie bitte den Link zur Homepage vom Ozeaneum an.
Wale in
Originalgröße
Mit denen kann man spielen
Ein riesiges Becken über zwei
Etagen
Eine realistische Nachgestaltung eines Hafenbeckens
Der gläserne Tunnel
Das Brandungsbecken
Eine kleine Empfehlung für eine Wanderung Lietzow / Semper
Der Wasserturm wurde als Felsenruine gebaut
Die Kaskadenteiche mit Insel erwartet man nicht im Wald
Steilküste,
Vorsicht !
Abbruchgefahr!
Eine
Buchenwurzel mit Wasser gefüllt
Zum Schloß Semper führt eine Straße, die beidseitig mit Rhododendron bepflanzt ist.
Foto folgt.
Einen kleinen Tipp für einen Osterspaziergang rund um Thiessow. Im Ort sind genug Parkplätze, von dort zum Strand mit einem Abstecher in´s Strandcafe. Dort kann man hinter Glas windgeschützt essen und trinken, mit schöner Aussicht auf die Ostsee. Dann am Steinwall entlang die Küste weiterwandern. Unbedingt einen Abstecher zum Lotsenturm machen. der Weg ist gut und die Aussicht wunderbar.
Eine Wanderung zu den Feuersteinfeldern bei Mukran.
Man kann vom Parkplatz in Mukran starten oder auch von Lietzow. Der Wanderweg von Lietzow ist etwas länger.
Im April ist natürlich noch nichts so richtig "grün", aber dafür fast "Menschenleer".
Bis 4 m stark ist die Schicht aus Feuersteinen, darum auch die karge Vegetation. Durch Sturmfluten wurden die Steine wahrscheinlich vor Tausenden von Jahren hier angeschwemmt.
Oft werden wir gefragt was man so auf Rügen sich noch ansehen kann oder wo man wandern könnte. Kap Arkona, den Königsstuhl, Binz und die Seebrücke in Sellin kennen die meisten schon. Darum möchte ich hier einige Anregungen für Wanderer und Naturfreunde bringen, die nicht in jedem Prospekt angeboten werden.
Mit MS "Julchen" zur Insel Vilm
Bei herrlichem Wetter haben wir eine Bootsfahrt von Lauterbach zum Naturschutzgebiet Insel Vilm unternommen. Vorbestellung ist erforderlich. Der Bootsführer macht auch die Führung auf der Insel und erzählt in lockerer Art viel Interessantes über die Geschichte und die Natur der Insel Vilm. Der Rundweg wird dabei ohne Hast abgewandert und jeder hat genügend Zeit die Natur zu betrachten oder Fotos zu schießen. Sehr interessant sind die Bäume, die manchem Maler ( u.a. Caspar David Friedrich und Carl Gustav Carus ) zu einem Bild inspirirten.
Ich möchte mal ein paar Bilder von Rügen zeigen, die man auch nicht oft sieht. In kalten Wintern kommt es manchmal zu Eispressungen auf der Halbinsel Zudar am Palmer Ort nahe Grabow. Diese Bilder sind vom Februar 2003. Es hat aber auch schon viel größere Eismengen gegeben. Diese haben am angrenzenden Wald sogar Bäume beschädigt. Aber auch in den anderen Jahreszeiten ist die ruhige Gegend ein interessantes Ziel für Wanderer und Radfahrer.
Die neue Rügenbrücke kann man auch mal von einer anderen Perspektive ansehen. In Stralsund werden Hafenrundfahrten angeboten. Die Fahrt geht rund um den Dänholm.
Das ehemalige
Segelschulschiff
Gorch Fock
Sieht doch super aus !
Der ausgemusterte Eisbrecher
Stephan Jantzen,
soll inzwischen in Rostock liegen
Das große Tor der Schiffbauhalle der Volkswerft Stralsund
Zwischen dem alten Rügendamm und der neuen Rügenbrücke
Die Rügenbrücke mit der alten Ziegelgrabenbrücke im Hintergrund
Von Rügen (Fährhafen Saßnitz- Mukran) nach Rönne (Bornholm) in 3,75 Stunden.
Vorbei an Saßnitz und der Kreideküste von Stubbenkammer gelangt man mit Bornholms Traffikken zur schönen dänischen Nachbarinsel Bornholm.
Bei schönem Wetter kann man die Überfahrt auf dem Sonnendeck genießen.
Von Weitem sieht man schon
"klein Lichtenstein"
Hochwasser im Großen Jasmunder Bodden, das Wasser spritzt bis auf dem Radweg
Gleich neben dem Wasserturn befindet sich der Hexenwald. Es handelt sich hier um die sehr seltenen Süntel-Buchen, Fagus sylvatica var. Suentelensis
Wanderung in der Goor
Von Lauterbach bietet sich eine Wanderung zur Goor an. Das Badehaus Goor ließ Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus 1817/1818 erbauen. Heute ist es restauriert und Hotel. Das angrenzende Waldgebiet kann man gut zu Fuß erkunden. Schön ist die Wanderung an der Küste, aber auch der Weg im Wald. Dort findet man auch die riesige, fast 600 Jahre alte Schirmeiche. Bei Freetz entdeckt man dann die alte Weidenallee. Von der Küste aus sieht man gut die Insel Vilm und die Entmagnetisierungsstation. Die Wanderung ist zu jeder Jahreszeit empfehlenswert. Zurück in Lauterbach kann man sich am Hafen am Räucherschiff noch etwas "stärken" (nur in der Saison). Es gibt auch einen Pfad der Muße und Erkenntnis.
Der Nonnensee bei Bergen
Eine sehr gut gelungene Renaturierung ist der Nonnensee vor den Toren der Stadt Bergen. Einfach die Pumpen ausschalten und die Natur sich selbst überlassen. Der trockengelegte See hat sich wieder mit Wasser gefüllt und viele Vögel haben ihn in Beschlag genommen.
Besonders gut finde ich, daß die Menschen nicht ausgegrenzt werden. Ein 5 km langer Weg führt in ausreichendem Abstand zu den Tieren um den See.
Inzwischen sollen schon 25 an Wasser gebundene Vogelarten dort brüten.
Von Weitem sieht man schon die Brutplätze der Kormorane.